Optimierung im Market Monitor: Accumulation Days

Market Breadth Monitor

Zur Zeit befinden wir uns in einem sehr volatilen Markumfeld. Die Kurse stehen weiterhin deutlich unter dem Jahreshoch und es stellt sich die Frage, wann wieder mit steigenden Kursen zu rechnen ist.

Die Distribution Days

In meinem Market Monitor habe ich bereits die Distributiondays eingebaut. Das Feld Distributionsdays zähl die letzten 20 Handelstage, bei denen der S&P 500 Index um mindestens 0,2% unter höherem Volumen im Vergleich zum Vortag eingebrochen ist. Die Definition der Distribution Days kommt von William O’Neil’s Buch “Wie man mit Aktien Geld verdient”. Er geht davon aus, dass durchschnittlich 7 Distributionstage innerhalb der letzten 20 Handelstage in einem Index zu einem Bruch des Aufwärtstrend im Markt führt. Dies begründet er durch das hohe Volumen, welches institutionelle Investoren am Markt umsetzen und somit große Anteile im Markt abstoßen.

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Nachdem es ordentlich abwärts gegangen ist, stellt sich dem Investor oder auch Optionsverkäufer die Frage, wann es denn wieder im Markt aufwärts geht.

Die Accumulation Days

Auch hier hat William O’Neill in seinem Buch die Antwort: Der Markt muss einen Tag höher schließen wie am Vortag. Gefolgt innerhalb der nächsten 7 Handelstage von einem so genannten Accumulation Day, bei dem die Kurse unter hohem Volumen stark steigen. Im Idealfall gibt es mehrerer solcher Tage innerhalb der ersten 7 Handelstage.

Du findest nun im Market Monitor eine neue Zeile: “Up/Accumulation Days S&P 500.

Der-Veroptionierer - Market Monitor Online

Die linke Spalte (hier 3) zählt die Tage, in denen der Index höher geschlossen hat wie am Vortag. In dem hier abgebildeten Fall sind die 3 von 7 ansteigenden Tagen weiterhin bärisch zu werten. Ab 4 von 7 steigenden Tage gilt der kurzfristige Trend als bullisch.

Die zweite Spalte zählt die letzten 7 Handelstage des S&P 500, an denen der Index höher geschlossen hat wie am Vortag und Gleichzeit der S&P 500 unter höherem Volumen wie am Vortag mindestens 1,5% gestiegen ist.

Auch das wäre laut William O’Neill’s Buch wieder ein starkes Anzeichen dafür, dass institutionelle Anleger Aktien akkumulieren und frisches Geld in den Markt bringen. Die Wahrscheinlich eines neuen Aufwärtstrend steigt mit den Accumulation Days.

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