Steuerfrei traden? So brauchst du keine Abgeltungssteuer mehr zahlen (Gastartikel)

Eines direkt am Anfang vorweg. Ja, mit der richtigen Firmenstruktur lässt sich die Abgeltungssteuer komplett vermeiden. Wie dies ganz legal funktionieren kann, beschreibt dir hier Dennis. Er ist selber digitaler Nomade und betreibt zusammen mit Christian die Seite Liberated.blog. Christian und Dennis geben in ihrem Blog hilfreiche Tools an die Hand, wie du frei von Bürokratie und frei von Steuern als digitaler Nomade leben kannst. So z. B. auch Wege, wie du eine Firmenstruktur aufbauen kannst, mit der du ganz legal steuern vermeidest.

Hier ein kleines Youtube-Video zum Thema Steuern vorweg:

Bei folgendem Beitrag handelt es sich also um einen Gastbeitrag, den nicht ich, sondern Dennis von Liberated.blog geschrieben hat. Dieser Beitrag ist nicht als Steuerberatung zu sehen!

Am Ende des Beitrages bekommst du noch einen Videokurs exklusiv zum Thema gratis (statt 49 €). Also bleib gespannt und viel Spaß beim Lesen!

Steueroptimierung für Trader und weniger Bürokratie

Weißt du, was Knospenfrevel ist? Knospenfrevel wird begangen, wenn die Ernte vor der Reife stattfindet. Und genau so ein Knospenfrevel sind meiner Ansicht nach die meisten Steuern. Insbesondere eine Finanztransaktionssteuer will schnellstmöglich ernten. Und sie findet sowohl auf EU-Ebene, als auch in der deutschen Politik immer mehr Befürworter.

Der Fiskus wartet nicht, ob dein Trade überhaupt gewinnbringend ist. Das Finanzamt wartet nicht, ob dein Unternehmen prosperiert. Der Staat wartet nicht, ob dein Geschäftsmodell tragfähig ist. Abkassiert wird immer sofort! Ob diese Zusatzbelastung dein Business im Keim erstickt, das interessiert niemanden. Das ist Knospenfrevel!

Dauerhaft keine Finanztransaktionssteuer 

Auch wenn es in Deutschland noch keine Finanzmarkttransaktionssteuer gibt, so leben wir dennoch nicht sparsam, was Bürokratie, Regulationen und Steuern angeht. Von nervigen Steuererklärungen, DSGVO-Wahn und Abgeltungssteuern sind wir alle irgendwo betroffen. Beziehungsweise ihr alle! Wir sind es nicht mehr.

Als sogenannte digitale Nomaden führen wir unser ortsunabhängiges Unternehmen komplett steuerfrei. Aber ja, uns ist schon klar, dass nicht jedermann herumreisen oder in ein Territorialsteuersystem wie Paraguay oder Panama auswandern  möchte. Dennoch haben wir ein paar Tipps, wie auch in Deutschland ansässige Trader einiges an Knospenfrevel und Bürokratie umgehen können.

Keinen Knospenfrevel mehr 

So kann zwar eine Gründung im Ausland für Menschen, die in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt haben, aufgrund der Besteuerung des Welteinkommens die Steuer nicht vermeiden. Doch der Knospenfrevel kann damit sehr gut bekämpft werden. So kannst du eine Offshore-Firma als Vehikel für deine Börsen-Geschäfte nutzen. Du machst deine Trades und bist hoffentlich erfolgreich. Keine Abgeltungssteuer und erst recht keine Transaktionssteuern werden deinen Gewinn schmälern. Erst am Ende, wenn die Frucht deiner Arbeit reif ist, dann darf das Finanzamt auch ernten.

Hohe Reputation

Und bevor du jetzt an eine teure und dubiose Briefkastenfirma irgendwo in der Karibik denkst, möchten wir Dich darauf hinweisen, dass es auch in reputablen Ländern viele Briefkästen gibt, die sogar noch wesentlich günstiger sind als eine Firma in bspw. Panama 😉 So kannst du beispielsweise mit einer Kanada LLP solange steuerfrei deine Optionsgeschäfte durchführen, solange du keine kanadischen Kunden bedienst. Anders als in den USA gibt es weder State noch Gift Tax, die anfallen. Und FATCA macht auch keine Probleme.

Und erst am Ende, wenn du dir deinen Gewinn nach Deutschland auszahlst, musst du diesen privat als dein Welteinkommen versteuern. Denn die Kanada LLP ist eine sogenannte Flow-Through-Structure. Theoretisch kannst du die Firma auch weitgehend anonym betreiben, da deine persönlichen Dokumente nur im obligatorischen “Registered Office” in Kanada hinterlegt sein müssen, eine Einsicht jedoch nur bei richterlichem Beschluss gewährt werden muss.

Entlastung, aber nicht vollständige Befreiung

Natürlich musst du deine Firmenbeteiligung ordnungsgemäß innerhalb von einem Monat beim Finanzamt melden, da es sich sonst um eine Ordnungswidrigkeit handelt.

Kanada selbst fordert in der Praxis keine Buchhaltung und Berichte ein, solange kein Business mit kanadischen Kunden betrieben und auf eine physikalische Niederlassung in Kanada verzichtet wird.

Eine jährliche Meldung bei der Regierung sowie das Registered Office stellt dir die Agentur bereit. Die Firma ist wie eine deutsche GmbH komplett haftungsbeschränkt. Ein Mindestkapital von nur 1.000 USD muss nur einmal offiziell eingezahlt und kann danach sofort wieder ausgeschüttet werden.

Es geht nicht allein

Einziger Nachteil: Du brauchst notwendigerweise einen Partner, da es sich wie der Name Limited Liability Partnership schon sagt, um eine Partnerschaft handelt. Dieser kann jedoch auch wiederum eine juristische Person sein.
(Solltest du keinen Gründungspartner finden, bieten wir dir gegen eine geringe Firmenbeteiligung an, der Gründungspartner zu sein. Sprich uns einfach dazu an.)

Wenn du jetzt noch weitere Fragen hast, möchten wir dir ein Infovideo-Paket über die Kanada LLP schenken. Wenn du generell gerne mehr Inspirationen zu einem Steuer- und Papier-freien Leben willst, dann schaue gerne auch auf dem Liberated.blog vorbei.

Klicke hier und sichere dir den Kurs kostenlos

 

Chris
 

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