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Einkommen in Fremdwährung? Hier ist das für mich beste Ausgabenkonto

Als Stillhalter generieren wir an der Börse regelmäßiges Einkommen in Form von Optionsprämien und ggf. auch Dividendenerträgen. Einer der größten Vorteile als Stillhalter ist die daraus gewonnen Freiheit und Flexibilität Cashflow zu generieren. Es gibt hunderte, wenn nicht tausende Strategien, durch die du Cashflow generieren kannst. Dabei bist du nicht an einen Ort gebunden, sondern benötigst lediglich Internetzugang und einen Laptop mit der Handelsplattform deines Brokers. Um so wichtiger auch ein leistungsstarkes und flexibles Konto für deine Ausgaben zu haben.

In diesem Beitrag stelle ich dir eine Möglichkeit vor, wie du deine Fremdwährungen effizient für deine laufenden Ausgaben nutzen kannst.

Einkünfte in unterschiedlichen Währungen

Ich verkaufe überwiegend Optionen, dessen Prämien in US-Dollar gezahlt werden. Auch die Dividendeneinkünfte vereinnahme ich in US-Dollar und nicht in Euro. Europäische Dividendenaktien kommen für mich bis auf ein paar wenige Ausnahme nicht infrage, aber Optionen auf europäische Aktien mit hoher Volatilität schreibe ich hin und wieder (siehe Wirecard). Neben Einkünften in US-Dollar und Euro generiere ich z.B. auch Cashflow in britischen Pfund und zukünftig ggf. auch in kanadischen Dollar usw.

Als Stillhalter, der an internationalen Börsen aktiv ist, vereinnahmen wir also Einkünfte überwiegend in Fremdwährungen. Gerade wenn wir auch Future Optionen (FOPs) auf Rohstoffe und Commodities handelt, ist die Handelswährung üblicherweise der US-Dollar. Leben wir aber in einem Land der europäischen Währungsunion, tätigen wir unsere Lebenshaltungskosten und Ausgaben in EUR.

Die Ausgaben werden in EUR getätigt

Um nun diese vereinnahmten Fremdwährungseinkünfte im Euroraum zu nutzen, haben wir zwei Möglichkeiten.

  1. Den gewünschten US-Dollar Betrag im Währungsmarkt in EUR tauschen, also US-Dollar verkaufen und Euro kaufen.
  2. Den gewünschten US-Dollar Betrag auf dein privates Ausgabenkonto transferieren und bei Verwendung diesen automatisch tauschen lassen.

Der 1. Fall sollte selbst erklärend sein. Denn so arbeiten die meisten. Ich in der Vergangenheit eingeschlossen.

Aber gerade der 2. Fall ist für mich die beste Lösung, da das im folgende beschriebene Konto mehrere Vorteile bietet:

  1. Ein Konto mit unterschiedlichen Fremdwährungen
  2. Jederzeit nutzbar, um Waren oder Dienstleistung mit der Kreditkarte zu bezahlen
  3. Im Ausland mit der bereits vorgehaltenen Währung bezahlen oder automatisch konvertieren lassen, sofern du die Währung nicht vor hältst
  4. KOSTENLOSER Währungstausch ohne Kommissionen
  5. Kostenloses Konto

Wie die zweite Lösung aussieht, möchte ich dir im folgenden kurz vorstellen.

PS: Bei den Links handelt es sich um Affililinks und ich nutze Revolut selber. Du profitierst beim Nutzen des Affililinks, indem du eine kostenlose Debit-Kreditkarte erhältst.

Revolut: Das Konto für Stillhalter und Dividendeninvestoren

Wer oder was ist Revolut?

Bei Revolut handelt es sich um ein reines Onlinekonto, welches du in nur wenigen Minuten eröffnen kannst. Die Verwaltung deines Kontos ist 100 % App basiert. Neben einer integrierten Budgetplanung und den Fremdwährungskonten, auf die ich gleich noch detaillierter eingehe, bietet Revolut drei Accountmodelle:

  • Standard: kostenlos
  • Premium: 7,99 EUR / Monat
  • Metal: 13,99 / Monat

Der Standardaccount ist aber aus meiner Sicht erstmal völlig ausreichend. Erst wenn du weitere Services nutzten, mehr wie 200 EUR pro Monat in Bar abheben oder mehr wie 6.000 EUR Währungen tauschen willst, solltest du auf eines der kostenpflichtigen Konten umsteigen.

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Handhabung von Fremdwährungen bei deinem Revolutkonto

Das Revolut Konto ist in wenigen Minuten online eröffnet. Standardmäßig wird das Konto im Euroraum als Eurokonto eröffnet. Aber wir wollen ja nun z.B. US-Dollar, britische Pfund oder weitere Fremdwährungen auf unser Konto überweisen.

Um eine andere Währung wie Euro auf dein Konto zu überweisen, legst du einfach ein weiteres Konto in der von dir gewünschten Währung in der App an. Mit wenigen Mausklicks ist nun z.B. ein US-Dollar konto hinzugefügt.

Anschließend sieht das ganze dann wie folgt aus:

Überweisen von Fremdwährung auf dein Ausgabenkonto

Bei Interactive Brokers und bei deutschen Ablegern von IB, wie Lynx oder Banx, lassen sich nun Fremdwährung ganz einfach auf dein Revolut Konto überweisen. Dazu loggst du dich in die Kontoverwaltung ein und wählst “Guthaben übertragen”. Als Nächstes wählst du “Auszahlung” und erstellst die zu deiner Währung passenden Anweisung.

Auszahlung in Fremdwährung

Üblicherweise ist eine Überweisung pro Monat kostenlos. Weitere Überweisungen pro Monat sind kostenpflichtig. Aus meiner Sicht ist eine Überweisung pro Monat und pro Währung aber völlig ausreichend, da ich den Cashflow an der Börse als eine Art monatlichen Gehaltscheck sehe.

Nun kannst du eine Auszahlung anstoßen.

Ausgaben mit dem Revolut Konto tätigen

Nach üblicherweise 1-2 Werktagen wird das Geld in Fremdwährung auf deinem Revolut Konto verbucht. Je nachdem, in welcher Währung du jetzt die Ausgaben tätigst, findet ggf. eine Konvertierung oder direkte Zahlung statt.

Hier brauchst du nichts weiter zu unternehmen. Schauen wir uns dazu folgende Beispiele an.

Beispiel: Zahlung in EUR, Guthaben in EUR

Der Fall ist eigentlich selbsterklärend. Du bezahlst in Euro und dein Konto hält Euros vor. Dann wird die Zahlung auch direkt in Euro abgewickelt.

Beispiel: Zahlung in EUR, Guthaben in USD

Hier wird es interessant und dies ist der eigentliche Grund, wieso ich Revolut so genial finde. Wickelst du nun eine Zahlung in Euro ab, hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du konvertierst in der App die Menge, die du brauchst in EUR oder du lässt Revolut die Arbeit machen. Solltest du keine EUR auf deinem Konto vorhalten, so tauscht Revolut zum realen Wechselkurs USD gegen EUR. Hier brauchst du nichts weiter zu unternehmen.

Aber wichtig zu wissen ist: Während der Öffnungszeiten der Währungsmärkte geht dies kostenlos (bis 6.000 EUR pro Monat im kostenlosen Konto). Am Wochenende zahlst du einen kleinen Aufschlag. In der Regel 0,5 % für die meisten Währungen.

Beispiel: Zahlung in USD Dollar, Guthaben in USD

Bist du zum Beispiel in den USA unterwegs, brauchst du kein Geld zu tauschen. Du hast ja bereits USD Dollar aus deinen Options- und oder Dividendenerträgen auf dem Revolutkonto. Diese werden dann entsprechend genutzt und es fallen keinerlei Gebühren an. Auch am Wochenende nicht.

Fazit

Bei Revolut handelt es sich um ein modernes, App-basiertes Onlinekonto, welches kostenlose Services anbietet, die seines gleichen suchen. Gerade wer Einkünfte in Fremdwährungen generiert, profitiert von der einfachen Handhabung. Falls du dich entscheiden solltest Revolut auszuprobieren (das kostenlose Konto reicht erstmal), erhältst du über meinen folgenden Link eine Debit-Kreditkarte kostenlos.


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Chris
 

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Andi - 24. Dezember 2019

Genial !
Also ich überweise zb. Kanadische Dollar von meinem IB Depot auf das Revolut Konto.

Dort wird bei einer Überweisung in € Euro auf mein Girokonto oder zurück zu IB automatisch in Euro umgewandelt falls keine Deckung in Euro besteht.
Richtig ?

Reply
    Chris - 24. Dezember 2019

    Hallo Andi,

    getestet habe ich das ganze bisher nur mit Zahlungen mit der Kreditkarte, da ich es als reines Ausgabenkonto nutze. Bei Überweisen kannst du aber die Währung auswählen. Also sollte das eigentlich genau so funktionieren, wie von dir beschrieben.

    Reply
Michael - 26. Dezember 2019

Bei mir klappt es leider nicht. Hast du bei IB keine Angabe zur Korrespondenzbank benötigt? Bei Revolut finde ich hierzu keine Informationen und ohne diese Angabe weigert sich Captrader die Überweisung anzunehmen.

Währung – USD
Kurzname – Revolut USD
Wohin werden die Einlagen eingezahlt? – Bank
Land des Sitzes der Bank – Vereinigtes Königreich
Internationale Bankkontonummer (IBAN) – GBxxxxxxxxxx
Name der Bank – Revolut Ltd
Adresse der Bank – Vereinigtes Königreich
SWIFT/BIC-Code – REVOGB2LXXX
Korrespondenzbank – Sie müssen eine Korrespondenzbank für diesen Transfer auswählen.

Reply
    Chris - 26. Dezember 2019

    Hi Michael,

    für die Überweisung von US Dollar auf das Revolutkonto hat bei mir folgende Korrespondenzbank ohne Probleme funktioniert:

    Korrespondenzbank:
    Name der Bank: BARCLAYS BANK PLC
    Adresse der Bank: LONDON, LONDON E14 5HP, Vereinigtes Königreich
    SWIFT/BIC-Code: BARCGB22XXX

    Diese nutze ich auch weiterhin für USD.

    Nach der Rücksprache mit dem Revolut Support wurde mir jedoch die Barclays Bank PLC in den USA, New York genannt:
    Swift BIC: BARCUS33

    Scheinbar wird dann beides funktionieren. Für mich war die Überweisung mit der Barclays Bank in UK als Korrespondenzbank auch kostenfrei.

    Ich hoffe, das hilft dir.

    Beste Grüße
    Chris

    Reply
      Michael - 27. Dezember 2019

      Hi Chris – Vielen Dank! Bei Eingabe der UK Korrespondenzbank gibt er mir weiterhin eine Fehlermeldung aus (“Die angegebene Bank kann nicht als Korrespondenzbank für diese Transferart verwendet werden”). Die US Korrespondenz (BARCUS33) würde dagegen funktionieren.

      Reply
Hambert - 27. Dezember 2019

Wenn ich dann in UK mit der Mastercard bezahlt nimmt er automatisch Pfund von meinem Konto anstatt Euro?

Reply
    Chris - 27. Dezember 2019

    Hallo Hambert,

    so lange du genug Pfund auf deinem Konto hast wird direkt daraus bezahlt.

    Beste Grüße
    Chris

    Reply
      Hambert - 27. Dezember 2019

      Danke, ich habe mir mal einen Account erstellt.
      Wahnsin ist ja wie schnell das alles eingerichtet ist.

      Reply
        Chris - 27. Dezember 2019

        Ja das geht schnell 🙂

        Reply
Nig - 25. Januar 2020

Hallo, funktioniert es denn immer noch und entstehen dabei zusätzliche Kosten seitens revolut bei der Einzahlung in usd ?

Danke

Reply
    Chris - 25. Januar 2020

    Hallo Nig,

    Ja es funktioniert und bisher sind mir nie Kosten entstanden. Die Kosten entstehen wenn dann bei der Überweisung durch den Broker. Bei IB, Lynx, Banx, etc.. ist aber eine Überweisung in der Regel pro Monat kostenlos.

    Beste Grüße
    Chris

    Reply
Nig - 27. Januar 2020

Danke 🙂

Reply

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