Das Tradingtagebuch – Diese Software nutze ich

Darf es eine Exceltabelle oder lieber etwas mehr?

Als Investor oder Trader stellt sich irgendwann die Frage, wie man seine Käufe und Verkäufe trackt. Viele Trader nutzen hierfür entweder einfache oder teils auch komplexe Excellisten und halten diese manuell nach, was immer wieder Zeit in Anspruch nimmt, die ich hierfür nicht aufwenden möchte. Neben den entsprechenden Underlyings und deren Kauf bzw. Verkaufsdatum und Kauf- bzw. Verkaufskursen, interessiert mich natürlich die Performance für einen bestimmten Zeitraum. Nur so lässt sich rückwirkend nachvollziehen, wo ich als Optionshändler auch Fehler gemacht habe, die ich korrigieren muss.

Dabei stellen sich Frage wie:

  • Wie sind meine Renditen über die letzten Monate?
  • Mit welchen Basiswerten erzielte ich die größte Rendite?
  • Wie sieht der zeitliche Verlauf meines Kapitals aus?
  • Habe ich die monatliche Rendite in den letzten Monaten gesteigert, blieb sie gleich oder ist sie abgefallen?
  • Usw.

Abhilfe schafft hier eine Tradingtagebuch Software wie zum Beispiel Tradingdiary Pro, das eine vollständig automatische Datenanbindung an z.B. Interactive Brokers oder den Introducing Brokers wie Lynx bietet.

Einmal eingerichtet, werden alle benötigten Statistiken und Handelsdaten automatisch von Lynx und weiteren Introducing Brokers von Interactive Brokers (Banx, Captrader, etc..) über sogenannte Flex Queries abgefragt und automatisch in die Reporte des Tradingtagebuches eingebunden.

Tradingdiary Pro – Das professionelle Tradingtagebuch

So bin ich dann nach einer kurzen Internetrecherche auf Tradingdiary Pro gestoßen. Während andere Tradingtagebücher auf Cloud Lösungen setzen, die mit einem Browser zugänglich sind, ist Tradingdiary Pro nur als Windowsapplikation verfügbar. Das ist bisher der einzige Nachteil für mich als Macuser, sodass ich hier auf Parallels für Mac zurück greifen muss. So habe ich die Daten immer Offline gesichert. Tradingdiary Pro hat als eine der wenigen, wenn nicht einzigen Tagebuchsoftware die schon erwähnte direkte Anbindung an die Flex Queries von Interactive Brokers und deren Introducing Brokers (Lync, Captrader, Banx, etc…), während andere Lösungen auf manuell Einpflegen der Daten setzen.

Kommen wir nun zu einigen wichtigen Features. Auf meinem Blog findest du immer wieder Screenshots zu meinen Handelsdaten. Diese sind fast ausschließlich aus meinem Tradingdiary Pro entnommen, so dass ich hier ohne großen Aufwand meine Performance darstellen kann.

Tradingdiarypro – Wertentwicklung im Überblick

Für jeden Report lassen sich so die Zeitbereiche auswählen, die ausgewertet werden sollen. Die Software ist so komplex, dass ich hier im Beitrag nicht auf jedes Features eingehen kann. Hier verweise ich gerne auf die Webseite des Herstellers, der die Features ausführlich darstellt und erklärt. Neben der “Leistung”, die hier dargestellt ist, gibt es Features wie, Verlauf des Eigenkapitals, Depotentwicklung, Gewinn und Verlust, Risikobetrachtung anhand von R-Multiples und nicht zu verachten ein Steuerreport für die Steuererklärung, der einem das Leben mit dem Finanzamt deutlich vereinfachen sollte.

Kommen wir nun zum Preis. 149 USD sind jetzt kein Schnapper. Wer allerdings nachhaltig und professionell am Kapitalmarkt Geld verdienen möchte, für den sind 149 USD reine “Betriebskosten”.

Ich kann Tradingdiary Pro mit gutem Gewissen weiterempfehlen, da ich es fast täglich nutze, um meine Optionsverkäufe und Käufe, Dividendeneinnahmen und Kapitalentwicklung zu überwachen.

Hier gehts zur Webseite des Herstellers:

Tradingdiary Pro

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