5 Schritte, um mit Verlusten umzugehen

Fehler beim Traden

Heute möchte ich dir 5 einfache Schritte zeigen, wie du mit Verlusten an der Börse umgehen kannst.

Verluste beim Handeln an der Börse gehören dazu. Es gibt keine Tradingstrategie, sei es mit Aktien, Optionen, Cryptos oder Forex, die ohne Verluste auskommt. Leute die behaupten sie hätten den heiligen Gral gefunden, machen dir was vor. Eine Strategie kann über Wochen oder Monaten vielleicht gut laufen. Es kommt aber die Zeit, wo die Strategie dann nur noch Verluste generiert, da sich zum Beispiel der Markt geändert hat.

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Im Grunde genommen geht es immer darum, deine Verluste in Summe kleiner zu halten, wie deine Gewinne. Damit bist du dann profitable und verdienst Geld.

Wenn dann mal eine Serie an Verlusttrades auftritt, ist das kein Weltuntergang. Diese fünf einfachen Schritte nutze ich, um mit Verlusten umzugehen und hoffe, dass sie auch für dich hilfreich sind.

Die fünf Schritte bestehen aus folgenden Punkten:

  1. Verluste realisieren
  2. Den Geist freibekommen
  3. Tradingfehler analysieren
  4. Tradingstrategie/-plan anpassen
  5. Mit neuem Tradingplan forfahren

Schauen wir uns nun die fünf Schritte etwas genauer an.

Erstens: Verluste realisieren

Im Grunde genommen beginnt alles mit einem Buchverlust. Die Position ist in deiner Handelsplattform rot oder auch tiefrot. Die Position kann langsam in den Verlust gelaufen sein. Oder es gab eine Kurslücke nach unten oder einen starken Anstieg der Volatilität, was schlagartig zu hohen Buchverlusten geführt hat.

Jetzt gilt es zu reagieren. Was sagt dein Tradingplan zu der aktuellen Situation? Hast du überhaupt einen Tradingplan? Falls nicht, solltest du schnellst möglichst einen für deine Strategie bzw. Strategien erstellen.

Schreibt also dein Tradingplan nun das Schließen der Position vor, so musst du den Verlust realiseren und die betroffene Position schließen. Hast du keinen Tradingplan und die Position läuft entgegen deiner Vorstellung, dann ist auch hier das Realisieren der Verluste angesagt.

Damit ist der erste Schritt getan. Dies ist aus meiner Sicht der einfachste und schwerste Schritt zugleich. Der einfachste Schritt, da es meistens nur ein oder zwei Klicks in der Handelsplattform sind, um die Position zu schließen. Der schwerste Schritt, da es wehtun kann Verluste hinzunehmen. Zumal die meisten ihr schwer verdientes Geld abwandern sehen und das schmerzt. Gehört aber zum Traden dazu.

Zweitens: Den Geist freibekommen

Sobald du den Verlust realisiert hast, solltest du erstmal loslassen und Abstand von dem letzten Trade nehmen. Das Problem mit offenen Verlustpositionen sind die Emotionen. Schnelle Gewinne führen zu Gier und Verluste führen zu Panik. Diese Panik führt dann schnell zu Fehlern beim Traden oder voreiligen Reaktionen.

Arbeite nun daran deinen Geist freizubekommen. Hierfür gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Du könntest raus in die Natur gehen und ein paar Kilometer laufen. Jegliche Art von Sport treiben und dich auspowern. Aber auch Meditieren halte ich für eine sehr gute Maßnahme, um den Kopf freizubekommen.

Für Emotionen zum vergangenen Trade ist kein Platz beim Trading. Suche dir also eine oder mehrere Möglichkeiten, mit denen du deinen Kopf freibekommst, die Spaß machen und dich ablenken.

Drittens: Mögliche Tradingfehler analysieren

Nun kannst du zu dem nächsten Schritt übergehen. Es geht nun darum zu analysieren, ob du Fehler bei dem Verlusttrade gemacht hast. Was meine ich mit Fehlern?

Fehler beim Trading sind für mich ausschließlich (!) die Nichteinhaltung meiner Regeln. Speziell die Nichteinhaltung meiner Regeln der jeweiligen Handelsstrategie in meinem Tradingplan. Wie eingangs erwähnt, empfehle ich dir deine Strategien und Regeln in einem Tradingplan niederzuschreiben. Nur so hast du die Möglichkeit, dein Regelwerk zu verbessern.

Neben Fehlern beim Handel, kann es natürlich auch sein, dass deine aktuelle Strategie nicht zum Marktumfeld passt. Oder die Strategie, die du gerade nutzt, überhaupt nicht zu deiner Persönlichkeit passt. Also beschäftige speziell damit, woran du arbeiten musst, um dein Handeln zu verbessern und zu optimieren.

Folgende Fragen sind bei hilfreich:

  • Habe ich mich an meine Regeln gehalten?
    • Falls nein, was kann ich tun, um zukünftig meine Regeln zu befolgen?
    • Falls ja, muss ich meine Regeln überarbeiten?
  • Passt die aktuelle Strategie überhaupt noch zum Marktumfeld?
  • Ist diese Strategie für mich geeignet?
  • usw…

Viertens: Tradingplan anpassen

Hast du Schritt drei nun erfolgreich bewerkstelligt, folgt nun die Überarbeitung des Tradingplanes.

Hierzu solltest du alle Lösungen zu deinen Fragen zur Analyse des Problems aufbereitet haben und diese in die entsprechende Handelsstrategie überführen. Dies kann zum Beispiel heißen die Positionsgrößen zu verändern oder nur in einem konkreten Marktumfeld zu handeln. Oder du stellst fest, dass du zu deinen üblichen Handelszeiten mental gar nicht in der Verfassung bist, emotionslose Entscheidungen zu treffen. Hier sind die Möglichkeiten fast endlos.

Wichtig am Ende ist, dass du aus den oben analysierten Fehlern lernst und wenn nötig deinen Tradingplan aktualisiert.

Im Allgemeinen muss nicht jeder Verlust einen Fehler bedeuteten oder eine Änderung im Tradingplan nach sich ziehen. Wichtig ist nur, dass du dich damit beschäftigst. Fehler machen ist gut. Fehler machen ist wichtig. Denn nur so lernen wir! Allerdings sollte man denselben Fehler nicht zweimal machen.

Fünftens: Mit angepasstem Tradingplan (neu)starten

Zu guter Letzt sind auch größere Verluste kein Weltuntergang. Du hast jetzt den Weg geebnet für kommende profitable Trades und aus deinen Fehlern, wenn nötig gelernt. Nun startest du mit deinem überarbeiteten Tradingplan, Tradingstrategien oder Handelsregel frisch in einen neuen Handelstag und wendest deine Regeln an, die nun aufgestellt hast.


Chris

Der Veroptionierer

Hi, ich bin Chris, der Veroptionierer und betreibe diese Seite.

Mit dem Verkauf von Optionen an der Börse generiere ich erfolgreich Cashflow und Einkommen.

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